Das mit den Zitaten

Das mit den Zitaten ist anscheinend immer so eine Sache. Sie werden in diversen Pubilkationen gerne genutzt, um einer Thematik oder einer Begründunge besonderen Ausdruck zu verleihen. Für ein Forschungsprojekt ist mir nun zum wiederholten Male aufgefallen, dass das gleiche Zitat in unterschiedlichen Publikationen von unterschiedlichen Personen stammen soll. Ein Beispiel: Die Aussage

Eine neue Idee wird in der ersten Phase belächelt, in der zweiten Phase bekämpft, in der dritten Phase waren alle immer schon begeistert von ihr.

findet sich einerseits bei Werner, M. (2012): Nachhaltige Investments und finanzielle Performance und wird Arthur Schopenhauer zugeschrieben (siehe hier). Andererseits wird es bei Bode, J. (2010): Innovationsquellen erschließen. In: Gundlach, C.; Glanz, A.; Gutsche, J. (Hrsg.): Die frühe Innovationsphase (siehe hier) in folgender Zitierweise Mahatma Gandhi in den Mund gelegt:

Eine neue Idee wird erst belächelt, dann bekämpft und später geliebt.

Weitere Untersuchungen bringen ferner unterschiedliche Wortlaute dieses Zitates hervor (bspw: “Neue Ideen durchlaufen drei Phasen: Anfangs werden sie belächelt, später bekämpft, und irgendwann sind sie selbstverständlich.”)

Welche Autoren nun auch immer die korrekte Quelle zitiert haben mögen; offensichtlich wird, dass bei der Recherche nicht sehr akribisch gearbeitet wurde.

Wer kann dieses Zitat mit einer Originalquelle belegen?

Trenntmöbel gefunden

Letztes Jahr bin ich auf den Designwettbewerb “Trenntmöbel Berlin” gestoßen, bei dem kreative Köpfe zum Entwurf eines Abfalleimers für zu Hause aufgefordert wurden. Leider hat mein Favorit von damals nicht gewonnen (siehe Artikel vom letzten Jahr). Dafür wurde nun aber das Siegerprodukt “New Order” in kleiner Auflage hergestellt. Das Produkt besteht aus drei “Taschen”, die unterschiedlich groß an die Wand gehangen werden können. Das Material soll dabei 100% recyclebar und überaus robust sein. Ausprobieren konnte ich es bislang noch nicht. Für einen “gewöhnlichen Abfalleimer” hat es auch einen stolzen Preis: Das 3er-Set kostet 117 Euro.

Wer schon immer einen schickes “Trenntmöbelstück” gesucht hat, der ist hier sicherlich gut aufgehoben. Und einen weiteren Vorteil bietet der Abfalleimer: Dank eines Henkels können die äußeren Taschen auch gleich als Einkaufstausche genutzt werden.

Weitere Informationen gibt es unter: www.trenntmoebel.de

Wer gleich bestellen will, findet hier den Link: www.BSR.de/shop

Feed mit Flipboard abonnieren

Mit der wirklich guten App “Flipboard” kann man diverse vorgegebene RSS-Feeds aus verschiedenen Themenbereichen abonnieren. Aber auch eigene Feeds sind möglich. Es ist nur etwas umständlich, diese der App hinzuzufügen: Über die rote Lupe (oben rechts) gelangt man zur Suche “Suchen Sie alles mögliche…”. Dort muss man die URL des RSS-Feed eingeben. Wichtig ist jedoch, dass man dem ganzen auch das Protokoll voranstellt, also beipielsweise “http://www.ooyoo.de/wordpress/?feed=rss2“. Ohne das “http://” findet Flipboard den Feed leider nicht…

Social Media und die Bundeswehr

Auf einer sehr interessanten Veranstaltung der Young AFCEANs Bonn e.V. im Deutsche Post Tower in Bonn wurde über die Chancen und Risiken von Social Media für die Bundeswehr diskutiert. Dabei ging es vornehmlich um die Kommunikation nach außen als Form der Informations- und Pressearbeit. Ein noch spannenderes Thema ist aus meiner Sicht jedoch die Nutzung von Social Media für den internen Bereich der Bundeswehr, also einerseits zur Nutzung für die interne Kommunikation, aber auch für die gemeinsame und zweckmäßige Zusammenarbeit vor allem in den Stäben, Kommandobehörden und Ämtern. Vielleicht wird dies auf einer der nächsten Veranstaltungen diskutiert.

Über den Twitter Hashtag #ya12 konnte man der Veranstaltung in gewisser Weise live auf der Twitterwall folgen. Hier gehts zu allen Tweets.

PS: Sascha Stoltenow (@bendlerblogger) forderte diesbezüglich aus meiner Sicht zu Recht einen Kommunikationschef Bundeswehr!

Elendig weit weg?

Home24, potentieller IKEA Konkurrent und – wie sollte es auch anders sein – Teil des Samwer Imperiums, startet eine offensive Werbekampagne gegen die Möbelindustrie, die sich häufig in Industriegebieten weit außerhalb der Stadt ansiedelte. “Am Arsch der Welt” befinden sich laut hier verlinkten Video diese Möbelwelten.

Eine Werbung für alle?

Die Werbung leuchtet gewissermaßen ein; zumindest spricht sie aus meinen Augen  vor allem Alleinstehende und Workaholics an. Ob sie auch Paare und insbesondere Familien erreicht, wage ich mal zu bezweifeln. Denn ein Besuch bei einem Möbelhaus ‘etwas weiter draußen’ ist doch auch irgendwie ein Event. Es macht Spaß ‘raus’ zu fahren und gemeinsam die (neuen) Möbel zu erkunden. Dafür fahr ich doch gerne ein paar Meter. Und es ist ja nun auch nicht so, als wenn man jede Woche ein neues Möbelstück kaufen wollen würde.

Ich bin also skeptisch.

Fernabsatzvertrag – und dann schlepp ich das Sofa halt wieder zur Post

Ich frage mich auch, wie man das online gekaufte Sofa mal eben so wieder zur Post bringt und zurückschickt. Ich sehe schon die Schlangen am Postschalter mit diversen Personen, die Ihre Couch, Ihren Sessel oder Ihr Bett als Retour-Ware aufgeben möchten. Wenn es dann also etwas länger dauert, dann kann man sich wenigstens direkt in den mitgebrachten Sessel niederlassen…

Ohne mich näher mit dem Portal beschäftigt zu haben (vielleicht haben sie ja eine Idee), stelle ich mir die ganze Retour-Abwicklung wirklich schwierig vor (für beide, Kunde und Anbieter)

Home24 hat zumindest im Mai 2012 eine neue Finanzspritze erhalten, wie hier auf Gründerszene nachzulesen ist. Schauen wir mal, wie die Kunden auf das Angebot reagieren.

Bundeswehrreform-Begleitgesetz unterschrieben

…. seit dem 21. Juli 2012 ist das Bundeswehrreform-Begleitgesetz unterschrieben und damit in Kraft getreten. Zu finden im Bundesgesetzblatt online unter

http://www.bgbl.de/Xaver/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl

In der Navigationsleiste links 2012 auswählen, dann Nr. 35 vom 25.07.2012 und anschließend das Gesetz zur Begleitung der Reform der Bundeswehr. Alternativ steht im Hauptfenster auch das Reformbegleitgesetz direkt als Link zur Verfügung.

Windows 8: Lange Wege für die Maus

Nach einer Bewertung von Gunnar Berger müssen bei der Nutzung der Maus in Windows 8 viel zu lange Wege zurückgelegt werden. Windows 8 ist mit seinem Metro Design zu stark auf berühungsempfindliche Geräte ausgerichtet und “vergisst” demnach die normalen Anwender mit Desktop und Maus. In einem Youtube-Video zeigt er anschaulich, was genau er mit den langen Mauswegen meint.

Youtube-Video von Gunnar Berger “Windows 8 – Excessive Mouse Movement”

Neue Follower

Ich begrüße heute ausdrücklich meine neuen Follower des Blogs: Kristin und Andreas. Ich freue mich über das Interesse und wünsche viel Spaß beim Lesen ;-)

 

Mal wieder ein paar Definitionen…

…, die man zwar auch sonst recht einfach im Netz findet, aber ich möchte sie hier halt mal gesammelt stehen haben:

  • EBIT (auch Betriebsergebnis) = earnings before interest and taxes => Gewinn vor Zinsen und Steuern
  • EBITDA = earnings before interest, taxes, depreciation and amortization => Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (auf Sachanlagen) und Abschreibungen (auf immaterielle Vermögensgegenstände)
  • ordentlicher Betriebserfolg = Erfolg, der sich aus Gewinn und Verlust des gewöhnlichen Geschäftbetriebes zusammensetzt. Nicht dazu gehören außerordentliche Erträge und Aufwendungen, also beispielsweise bei einem Bäcker der Verkauf von Immobilien oder Finanzanlagen (denn zum gewöhnlichen Geschäftsbetrieb zählt halt der Verkauf von Brötchen und nicht von Immobilien), synonym wird auch “operatives Ergebnis“.
  • außerordentlicher Betriebserfolg = Häufig abgekürzt mit A.o., siehe oben.
  • Erfolgsrechnung = mehrdeutig, es kann sich um die Gewinn- und Verlustrechnung (externe Erfolgsrechnung), Kostenrechnung (interne Erfolgsrechnung) oder Steuerbilanz (steuerliche Erfolgsrechnung) handeln
  • Bilanzierungshilfen = Nicht bilanzierungsfähige Aufwendungen, die als Aktivposten aufgeführt werden dürfen, um die bilanzielle Überschuldung (vor allem zu Beginn der Geschäftstätigkeit) zu verhinden. Sehr schön beschrieben hier.
  • Bereinigungsrechnung = Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) werden durch den Analysten unter Heranziehung der Anhangangaben des Jahresabschluss und sonstiger zur Verfügung stehender Informationen korrigiert.
  • EE-Steuern: Ertrags- und Einkommenssteuern

Grundbegriffe der Buchführung

Der Übersichts halber und mit dem Fokus einer kurzen verständlichen Information habe ich die Grundbegriffe der Buchführung zusammen getragen.
Wenn welche fehlen, bitte einfach als Kommentar ergänzen!

1. Buchführung ist Bestandteil des externen Rechnungswesens.

2. Hauptzweck der Buchführung ist die Dokumentation. Es werden alle Geschäftsvorfälle, bspw. Einkauf/Verbrauch von Rohstoffen, Zahlung von Gehältern, Verkauf von Erzeugnissen, Aufnahme Kredit, etc. dokumentiert.

3. Ein Geschäftsjahr beginnt am 01.01. eines Jahres und endet am 31.12. des Jahres, sofern kein Rumpfwirtschaftsjahr vorliegt. Ein Rumpfwirtschaftsjahr hat weniger als 12 Monate und wird bspw. durch die Unternehmensgründung oder – schließung hervorgerufen.

Grundbuch/Journal/Prima Nota: Synonme. Enthält chronologisch alle Geschäftsvorfälle, mit Buchungssatz und Belegnummern.

Hauptbuch: Beinhaltet alle Konten des Unternehmens. Hier finden die Buchungen statt.

Nebenbücher: Ergänzen das Hauptbuch um Zusatzinformation.

Debitor: Schuldner, bzw. Kunde, mit dem man in einer Kreditbeziehung steht.

Kreditor: Gläubiger, bzw. Lieferant, mit dem man in einer Kreditbeziehung steht.

Inventar: Verzeichnis, in dem Vermögen und Schulden erfasst werden. Bildet die Grundlage für einen Jahresabschluss.

Inventur: Zählen, Messen, Wiegen, Prüfen von Belegen oder Verträgen der Vermögensteile

Beleg-/Buchinventur: Prüfen von Belegen oder Verträgen (also eine spezielle Art der Inventur)

Bilanzstichtag: Tag der Aufstellung der Bilanz, grundsätzlich der 31.12. eines Jahres

Stichtagsinventur: Art der Inventur, wenn Sie an einem bestimmten Tag statfindet (häufig am Bilanzstichtag)

Reinvermögen: Fremdkapital von der Summe der Vermögensteile (Anlage- und Umlaufvermögen) abziehen. Entspricht dem Eigenkapital in der Bilanz

Anlagevermögen: Gegenstände, die dem Unternehmen dauerhaft dienen sollen, bspw. Grundstücke, Maschinen, Geschäftsausttatung

Umlaufvermögen: Gegenstände, die dem Unternehmen nicht dauerhaft dienen sollen, also Verbrauch oder Verkauf, bspw. Rohstoffe, Betriebsstoffe, Erzeugnisse, Forderungen, Bankguthaben

Rückstellungen:Verbindlichkeiten in der Bilanz, von denen man nicht genau weiß, ob sie überhaupt bestehen und in welcher Höhe. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch sehr hoch, dass diese Verbindlichkeiten eintreten.

Rücklagen: Gehören zum Eigenkapital

Bilanz: Gegenüberstellung von Vermögen (Mittelverwendung, Aktiva genannt) und Kapital (Mittelherkunft, Passiva genannt). Auf beiden Seiten der Bilanz muss sich dieselbe Summe ergeben (Bilanzsumme). Muss zu Beginn und zum Schluss eines jeden Geschäftjahres erstellt werden.

Fremdkapital: Schulden + passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Schulden: Rückstellungen + Verbindlichkeiten

Bilanzverlängerung: Bilanzsumme nimmt zu

Bilanzverkürzung: Bilanzsumme nimmt ab

Bestandskonten: Sind die Konten der Bilanz (also Aktivkonten für die Aktivseite und Passivkonten für die Passivseite)

Lastschrift: Buchungen auf der SOLL-Seite von Bestandskonten

Gutschrift: Buchungen auf der HABEN-Seite von Bestandskonten

Schlussbestand: auch Endbestand oder Saldo genannt, setzt sich aus Anfangsbestand + Zugänge – Abgänge zusammen

Bilanzidentität/Bilanzzusammenhang: Schlussbilanz ist die Eröffnungsbilanz des folgenden Geschäftsjahrs

erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle: Geschäftsvorfälle, die das Eigenkapital unberührt lassen

Erfolg: Ertrag – Aufwand, wobei Ertrag einen Mehrung des Eigenkapitals darstellt und Aufwand das Eigenkapital mindert.

Eigenkapitalkonto: passives Bestandskonto

Aufwands- und Ertragskonten: Unterkonten des Eigenkapitalkonto

Erfolgskonto: synonym für Ertragskonto

Vorsteuer: Eingangsumsatzsteuer, die beim Einkauf anfällt.

Zahllast: Verrechnung der Vorsteuer mit der Ausgangsumsatzsteuer. Sie entsteht, wenn Umsatzsteuer die Vorsteuer übersteigt.

Vorsteuerüberhang: Wenn Vorsteuer > Umsatzsteuer

Bilanzierungsfähigkeit: Eignung eines Sachverhalts, dem Grunde nach in die Bilanz aufgenommen werden zu können.

Aktivierungfähigeit: Wenn sich ein Sachverhalt der Aktivseite der Bilanz zuordnen lässt.

Passivierungsfähigkeit: Wenn ein Sachverhalt der Passiviseite der Bilanz zuzuordnen ist.

Vermögensgegenstand: körperliche und nicht körperliche Gegenstände (Sachen und Rechte) und wirtschaftliche Vorteile bzw. Werte

abstrakte Verkersfähigkeit: Vermögengsgegenstand, der einzeln veräußerbar und übertragbar ist, aber ein potentetieller Nachfrager muss nicht tatsächlich vorhanden sein <=> im Gegensatz zur konkreten Verkehrsfähigkeit

 

Noch mehr Begriffe zur Buchhaltung? Sicherlich… ggf. ergänze ich diese Liste bei Gelegenheit.

 

Mal was anderes: Freiheits- und Verantwortungskultur

Auch so kann eine Unternehmenskultur aussehen…
Natürlich muss jede Unternehmung für sich selbst prüfen, ob das funktionieren kann, aber dem Einen oder Andren kann diese Präsentation sicherlich den Horizont erweitern. Wissensmanagement…es geht nicht (nur) um IT, sondern um Kultur und Einstellung!

Hier ist die Präsentation auf Slidehare.net

BVG versüßt die Weihnachtszeit

Nach den vielen SBahn-Ausfällen in den letzten Monaten gibt die BVG nun endlich auch etwas an die Stammkunden ohne Abonnement zurück: An den vier kommenden Adventswochenenden kann man Samstags und Sonntags jeweils mit einem Einzelticket für 2,10 Euro (AB) den ganzen Tag durch Berlin (AB) fahren.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.